Wer die Stadt zu Fuß entdeckt, merkt schnell, dass sich hier auf engem Raum erstaunlich viel verbirgt. Historische Gebäude stehen neben moderner Kunst im öffentlichen Raum, alte Denkmäler sind nur ein paar Schritte von ruhigen Plätzen entfernt, und überall begegnet man Ecken, die man so nicht auf dem Schirm hatte. Ein Rundgang durch die Innenstadt ist deshalb die beste Art, Uelzen wirklich kennenzulernen, nicht vom Auto aus, sondern Schritt für Schritt, mit Zeit zum Schauen und Stehenbleiben. Genau das zeigen wir euch hier.
1. Der Hundertwasser-Bahnhof

Wer zum ersten Mal in Uelzen aus dem Zug steigt, reibt sich unweigerlich die Augen. Denn der Bahnhof, der einen hier empfängt, sieht ganz anders aus als das, was man sonst von deutschen Bahnhöfen kennt. Bunte Fassaden, organische Formen, goldene Kuppeln und eine Gestaltung, die eher an ein Kunstwerk als an einen Verkehrsknotenpunkt erinnert.
Der Bahnhof liegt zentral im Stadtgebiet und ist aus allen Stadtteilen bequem erreichbar. Als wichtiger Verkehrspunkt verbindet er Uelzen mit zahlreichen Städten in der Region, unter anderem mit Hamburg, Hannover und Lüneburg, und ist damit sowohl für Pendler als auch für Reisende ein täglicher Anlaufpunkt.
Gestaltet wurde der ursprünglich wilhelminische Bahnhof aus dem Jahr 1888 nach den Entwürfen des österreichischen Künstlers Friedensreich Hundertwasser. Zur Expo 2000 wurde das Gebäude umgestaltet und zieht seitdem Besucher aus aller Welt an. Hundertwassers Handschrift ist dabei überall zu erkennen, in den fließenden Linien, den leuchtenden Farben und den verspielten Details, die man bei jedem neuen Besuch neu entdecken kann.
Heute ist der Bahnhof weit mehr als nur ein Ort, an dem Züge halten. Er ist das Wahrzeichen der Stadt und ein absolutes Muss für jeden Besucher Uelzens.
2. Weg der Steine

Wer vom Hundertwasser-Bahnhof aus in Richtung Innenstadt spaziert, betritt mit dem Weg der Steine einen ganz besonderen Teil Uelzens. Was auf den ersten Blick wie ein gewöhnlicher Fußweg wirkt, entpuppt sich schnell als eine Art Freiluft-Galerie, die Kunst und Stadtleben auf eine unaufdringliche und dennoch eindrucksvolle Weise miteinander verbindet.
Entlang der Strecke sind große, künstlerisch gestaltete Steine im öffentlichen Raum installiert, die von verschiedenen Künstlern gestaltet wurden und unterschiedliche Motive, Farben und Formen zeigen. Jeder Stein ist ein Unikat, und wer sich die Zeit nimmt, genauer hinzuschauen, entdeckt immer wieder neue Details und Interpretationen. Die Vielfalt der Werke macht den Weg zu einem kleinen kulturellen Erlebnis, das man ganz nebenbei und ohne Eintritt genießen kann.
Besonders schön ist, dass der Weg der Steine keine extra Planung erfordert. Er liegt direkt auf dem Weg zwischen Bahnhof und Innenstadt und lässt sich ganz natürlich in einen Spaziergang durch die Stadt einbauen. Wer mit dem Zug ankommt und zu Fuß in die Innenstadt möchte, passiert ihn ohnehin, und wer ihn noch nicht bewusst wahrgenommen hat, wird ihn nach diesem Hinweis sicher mit anderen Augen sehen.
Ein kleines, aber feines Highlight Uelzens, das zeigt, dass Kunst nicht immer im Museum stattfinden muss.
3. Museum Uelzen
Wer mehr über die Geschichte der Stadt und der Region erfahren möchte, ist im Museum Uelzen genau richtig. Es liegt zentral in der Innenstadt, ist gut zu Fuß erreichbar und lässt sich problemlos in einen Stadtbummel oder einen Spaziergang durch Uelzen einbauen.
Im Museum wird die Geschichte der Stadt und der Region auf anschauliche Weise erzählt. Von der Entwicklung Uelzens als Hansestadt über das Leben der Menschen in früheren Zeiten bis hin zu besonderen regionalen Themen gibt es einiges zu entdecken. Die Dauerausstellung gibt dabei einen guten Überblick über das, was Uelzen und die Lüneburger Heide im Laufe der Jahrhunderte geprägt hat.
Ergänzt wird das Angebot durch wechselnde Sonderausstellungen zu Kunst und Kultur, die dem Museum immer wieder neue Impulse geben. Das bedeutet, dass sich ein Besuch auch dann lohnt, wenn man das Museum bereits kennt, denn es gibt fast immer etwas Neues zu sehen. Ob man nur kurz reinschaut oder sich für einen längeren Aufenthalt Zeit nimmt, bleibt dabei ganz einem selbst überlassen. Das Museum Uelzen hat in der Regel mittwochs bis samstags von 13:00 bis 17:00 Uhr sowie sonn- und feiertags von 11:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.
4. Hannemannsches Twiete
Wer durch die Uelzener Innenstadt spaziert und die Augen offen hält, stößt früher oder später auf die Hannemann'sche Twiete, eine schmale, historische Gasse, die sich durch die Altstadt schlängelt und einen ganz eigenen Charme versprüht.
Die Twiete gehört zu den älteren Bereichen der Altstadt und ist ein anschauliches Beispiel für die gewachsene Stadtstruktur Uelzens, mit engen Durchgängen, alten Fassaden und einer Atmosphäre, die einen kurz innehalten lässt. Wer hier durchgeht, spürt, dass dieser Teil der Stadt eine Geschichte hat, die weit über die heutige Zeit hinausgeht.
Die Gasse liegt zentral im Stadtgebiet und lässt sich gut bei einem Spaziergang durch die Innenstadt entdecken. Sie verbindet verschiedene Straßenzüge miteinander und wirkt dabei wie ein kleiner, versteckter Übergang zwischen dem geschäftigen Treiben der Innenstadt und dem ruhigeren, historischen Teil der Altstadt. Wer sie einmal gefunden hat, versteht schnell, warum sie immer wieder als eines der kleinen Highlights Uelzens genannt wird.
Heute ist die Hannemann'sche Twiete vor allem ein ruhiger Durchgangsbereich, der einen lebendigen Eindruck vom alten Uelzen vermittelt und sich wunderbar in einen Rundgang durch die Innenstadt einbauen lässt. Die Hannemann’sche Twiete in Uelzen ist jederzeit frei zugänglich und hat keine festen Öffnungszeiten. Sie kann rund um die Uhr im Rahmen eines Stadtspaziergangs besucht werden.
5. Heiligen-Geist-Kapelle
Die Heiligen-Geist-Kapelle liegt in der Lüneburger Straße mitten in der Uelzener Innenstadt und gehört zu den ältesten erhaltenen Bauwerken der Stadt. Wer durch die Altstadt spaziert, kommt an ihr fast automatisch vorbei.
Die Kapelle stammt aus dem Mittelalter und wurde ursprünglich als Teil einer sozialen und kirchlichen Einrichtung errichtet. Solche Heilig-Geist-Anlagen hatten früher eine wichtige Aufgabe, sie dienten der Versorgung und Betreuung von Bedürftigen und waren gleichzeitig ein religiöser Ort für die Menschen der Stadt. In einer Zeit ohne soziale Absicherung wie wir sie heute kennen waren solche Einrichtungen unverzichtbar.
Heute ist die Heiligen-Geist-Kapelle ein bedeutendes historisches Denkmal und ein stiller Zeuge der langen Geschichte Uelzens. Sie ist kein lautes Ausflugsziel, sondern eher ein Ort zum kurzen Innehalten und Nachdenken darüber wie das Leben in dieser Stadt vor Jahrhunderten ausgesehen hat. Für alle die Uelzen wirklich kennenlernen möchten ist sie ein lohnender Stopp auf dem Weg durch die Innenstadt. Die Heiligen-Geist-Kapelle in Uelzen ist von außen jederzeit frei zugänglich und kann im Rahmen eines Stadtspaziergangs rund um die Uhr besichtigt werden.
6. Am Schnellenmarkt
Mitten in der Uelzener Innenstadt liegt der Schnellenmarkt, einer der historischen Plätze der Stadt der schon seit Jahrhunderten zum Stadtbild gehört. Er ist gut zu Fuß erreichbar, verbindet verschiedene Bereiche der Innenstadt miteinander und lässt sich problemlos in einen Rundgang durch das Stadtzentrum einbauen.
Der Platz hat eine lange Geschichte und war früher ein wichtiger Ort für Handel und städtisches Leben. In einer Zeit in der Märkte das Herzstück des öffentlichen Lebens waren spielte der Schnellenmarkt eine zentrale Rolle für die Menschen in Uelzen und der umliegenden Region.
Was den Platz heute besonders macht ist der Brunnen der vor kurzem zu einem Flüsterbrunnen umgebaut wurde. Wer sich hinsetzt und den Kopf in Richtung Brunnen neigt, hört plötzlich wie der Brunnen anfängt zu flüstern und die Geschichte des Platzes erzählt. Das ist ein schöner und unerwarteter Moment, besonders für Kinder die damit überhaupt nicht rechnen. Es lohnt sich also wirklich kurz Platz zu nehmen und zuzuhören.
Heute ist der Schnellenmarkt ein urbaner Treffpunkt der regelmäßig für Veranstaltungen, Begegnungen und kulturelle Aktionen genutzt wird. Die Mischung aus historischem Ambiente, modernem Stadtleben und dem besonderen Flüsterbrunnen macht ihn zu einem Ort der Uelzens Vergangenheit und Gegenwart auf schöne Weise miteinander verbindet.
7. St. Marienkirche

Wer durch die Uelzener Innenstadt spaziert, kommt an der St. Marienkirche kaum vorbei, und das im wörtlichen wie im übertragenen Sinne. Mit ihrem markanten Turm prägt sie das Stadtbild auf eine Weise, die man sofort wahrnimmt, und dient gleichzeitig als weithin sichtbarer Orientierungspunkt für alle, die sich in der Stadt bewegen.
Die Kirche liegt zentral in der Innentadt und ist aus allen Bereichen der Altstadt bequem zu Fuß erreichbar. Sie gehört zu den wichtigsten historischen Bauwerken Uelzens und blickt auf eine Geschichte zurück, die weit ins Mittelalter reicht. Als große gotische Backsteinkirche ist sie ein eindrucksvolles Beispiel für die norddeutsche Backsteingotik, eine Bauweise, die in der gesamten Region prägend war und heute noch in ihrer ganzen Wucht zu bewundern ist.
Im Inneren und im Umfeld der Kirche finden sich zahlreiche architektonische und historische Details, die die lange Geschichte des Bauwerks erzählen. Wer sich die Zeit nimmt, genauer hinzuschauen, entdeckt immer wieder neue Elemente, die von den verschiedenen Epochen zeugen, in denen die Kirche genutzt, erweitert und verändert wurde.
Heute ist die St. Marienkirche sowohl ein aktiver Ort für Gottesdienste als auch ein bedeutendes Kulturdenkmal und ein fester Bestandteil des Stadtbildes. Für alle, die Uelzen zu Fuß erkunden, ist sie ein absoluter Pflichtpunkt auf dem Rundgang durch die Innenstadt. Die St. Marienkirche Uelzen ist in der Regel tagsüber für Besucher geöffnet. Die genauen Öffnungszeiten können je nach Saison, Gottesdiensten oder Veranstaltungen variieren. Es lohnt sich daher, vor dem Besuch einen kurzen Blick auf die aktuellen Zeiten zu werfen, um die Kirche in Ruhe entdecken zu können.
8. Das Goldene Schiff
Das Goldene Schiff in der St. Marienkirche ist eines der bekanntesten Wahrzeichen von Uelzen. Die goldene Skulptur steht in der Kirche mitten in der Innenstadt und ist zu Fuß gut erreichbar. Wer durch das Stadtzentrum spaziert, sollte kurz vorbeischauen, es lohnt sich.
Was viele nicht wissen ist dass das Schiff weit mehr ist als nur eine Skulptur in einer Kirche. Es ist das Symbol der Stadt Uelzen. Deshalb taucht es immer wieder im Stadtbild auf, auf Produkten, im Logo und in der lokalen Kultur. Ein bekanntes Beispiel sind die Messer der Uelzener Firma Mocek, auf denen das Schiff abgebildet ist. Auch auf dem Stadtwappen ist es zu finden, genauso wie auf verschiedenen offiziellen Materialien der Stadt.
Der Grund dafür liegt in der Geschichte. Uelzen war früher eine bedeutende Handelsstadt und das Schiff steht als Symbol für Handel, Aufbruch und Verbindung. Dieses Erbe lebt bis heute weiter, und das Goldene Schiff in der St. Marienkirche ist der sichtbarste Ausdruck davon.
Wer Uelzen besucht und verstehen möchte was die Stadt ausmacht, kommt am Goldenen Schiff nicht vorbei.
9. Uhlenköper-Denkmal
Das Uhlenköper Denkmal steht direkt neben der St. Marienkirche mitten in der Uelzener Innenstadt und ist gut zu Fuß aus der Altstadt erreichbar. Die Bronzeskulptur gehört zu den bekanntesten Denkmälern der Stadt und ist ein fester Bestandteil des Stadtbildes.
Dargestellt wird eine Szene aus der Sage vom Uhlenköper, einer Erzählung die eng mit der Geschichte Uelzens verbunden ist. Die Sage handelt davon wie die Uelzener einst einen Eulenkäufer hereinlegten und dabei ihren Witz und ihre Schläue unter Beweis stellten. Genau dieser Charakter spiegelt sich in der Skulptur wider und macht sie zu mehr als nur einem Denkmal.
Eine der dargestellten Figuren hält eine Münze in der Hand. Es heißt dass man Glück bekommt wenn man daran reibt, passend zur Sage in der die Uelzener als clevere Leute galten die immer das Beste aus einem Deal herausholten. Viele Besucher machen es einfach mal, schadet ja nicht.
Wer durch die Innenstadt spaziert, kommt am Uhlenköper Denkmal kaum vorbei. Es lädt dazu ein kurz innezuhalten, die Geschichte dahinter nachzulesen und natürlich an der Münze zu reiben. Zusammen mit der St. Marienkirche und dem Goldenen Schiff ist es ein schöner Anlaufpunkt für einen Rundgang durch das historische Zentrum von Uelzen.
10. Propstei

Die Propstei Uelzen liegt direkt gegenüber der St. Marienkirche mitten in der Innenstadt und ist damit ein fester Bestandteil des historischen Zentrums der Stadt. Das kirchliche Gebäude dient als Sitz der evangelischen Kirchenleitung für die Region und hat damit sowohl eine organisatorische als auch eine historische Bedeutung für Uelzen.
Durch die Lage direkt neben der Kirche fügt sich die Propstei ganz natürlich in das Stadtbild ein. Wer die St. Marienkirche besucht, das Uhlenköper Denkmal anschaut und an der Münze reibt, hat die Propstei automatisch im Blick. Sie ist Teil dieses historischen Ensembles das das Herz der Uelzener Altstadt ausmacht.
Für alle die einen Spaziergang durch die Innenstadt machen ist die Propstei ein schöner Anlaufpunkt. Nicht wegen großer Attraktionen, sondern einfach weil sie zeigt wie viel Geschichte auf engem Raum in Uelzen steckt.
11. Ratsweinhandlung

Die Ratsweinhandlung liegt direkt in der Fußgängerzone von Uelzen und ist nur eine Straße von der St. Marienkirche entfernt. Wer also ohnehin durch die Innenstadt schlendert, kommt an ihr fast automatisch vorbei.
Der Name verrät schon einiges über die Geschichte des Gebäudes. Früher hatten Ratsherren in vielen Städten besondere Rechte rund um den Handel und die Lagerung von Wein. Die Ratsweinhandlung steht genau in dieser Tradition und erinnert daran dass Uelzen einst eine lebhafte Handelsstadt war in der Wirtschaft und Stadtpolitik eng miteinander verknüpft waren.
Das Schöne ist dass die Ratsweinhandlung bis heute ihrem Namen treu geblieben ist. Man kann dort hauseigenen Wein kaufen und sich in Ruhe beraten lassen. Wer es geselliger mag, kann an einer der regelmäßig stattfindenden Weinproben teilnehmen und sich durch verschiedene Sorten probieren. Das ist eine schöne Möglichkeit einen Nachmittag in der Innenstadt etwas besonderes zu machen.
Wer Uelzen besucht und einen netten Stopp in der Innenstadt sucht, ist hier gut aufgehoben. Ein Glas Wein, ein bisschen Geschichte und das alles mitten in der Fußgängerzone. Die Ratsweinhandlung ist dienstags bis donnerstags von 10:00 bis 14:00 Uhr, freitags zusätzlich von 15:00 bis 18:00 Uhr sowie samstags von 10:00 bis 14:00 Uhr geöffnet. Sonn- und montags bleibt sie geschlossen.
12. Gildehaus
Wer durch die Uelzener Altstadt spaziert stößt früher oder später auf das Gildehaus in der Veerßer Straße, eines der auffälligsten und ältesten erhaltenen Bürgerhäuser der Stadt. Es liegt zentral in der Innenstadt und fügt sich ganz natürlich in einen Rundgang durch die historische Altstadt ein.
Das Gebäude ist ein traditionelles Fachwerkhaus und zeigt die typische norddeutsche Bauweise mit sichtbarem Holzfachwerk das die Struktur des Hauses nach außen trägt und ihm seinen unverwechselbaren Charakter verleiht. Gerade im Vergleich zur modernen Architektur der umliegenden Straßen wirkt das Gildehaus wie ein Fenster in eine andere Zeit.
Als eines der ältesten erhaltenen Bürgerhäuser Uelzens erinnert es daran wie das Stadtleben in früheren Jahrhunderten ausgesehen haben muss. Gilden prägten damals das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben der Stadt und solche Gebäude spielten eine wichtige Rolle im Alltag der Bürger.
Heute ist das Gildehaus ein bedeutendes Baudenkmal und ein fester Bestandteil der Uelzener Altstadt. Wer die Stadt zu Fuß erkundet und ein Gefühl für ihre Geschichte bekommen möchte, sollte hier kurz innehalten. Das Gildehaus Uelzen ist ein historisches Baudenkmal und kann in der Regel nur von außen besichtigt werden. Eine reguläre Öffnung für Besucher gibt es nicht; der Innenbereich ist meist nur im Rahmen besonderer Veranstaltungen zugänglich.
13. Altes Rathaus
Das Alte Rathaus in Uelzen steht direkt an der Kreuzung in der Veerßer Straße mitten in der Innenstadt und ist damit einer der markantesten Punkte im Stadtkern. Vom Bahnhof aus ist es gut zu Fuß erreichbar und liegt ideal für einen Rundgang durch die historische Altstadt.
Das Gebäude gehört zu den wichtigsten historischen Bauwerken der Stadt. Mit seiner traditionellen norddeutschen Architektur fügt es sich natürlich in das Stadtbild ein und zeigt wie sich Uelzen über Jahrhunderte entwickelt hat. Wer an der Kreuzung steht und das Gebäude auf sich wirken lässt, bekommt einen guten Eindruck davon wie das Herz der Stadt früher ausgesehen haben muss.
Heute dient das Alte Rathaus nicht mehr als Verwaltungssitz, ist aber weiterhin ein bedeutendes Denkmal und ein fester Bestandteil der Uelzener Altstadt. Zusammen mit dem Gildehaus, der St. Marienkirche und dem Schnellenmarkt ist es ein weiterer schöner Anlaufpunkt auf einem Spaziergang durch das historische Zentrum von Uelzen. Das Alte Rathaus Uelzen ist heute ein denkmalgeschütztes Gebäude und prägt das Stadtbild der Altstadt. Eine Besichtigung im Inneren ist in der Regel nicht möglich, es kann jedoch jederzeit von außen betrachtet werden.
14. Herzogenplatz

Der Herzogenplatz liegt direkt am neuen Rathaus mitten in der Uelzener Innenstadt und ist damit einer der zentralsten Punkte der Stadt. Er ist gut zu Fuß erreichbar und befindet sich in einem belebten Teil der Innenstadt mit kurzen Wegen zu wichtigen Straßen und Plätzen.
Der Platz dient als offener Verbindungspunkt zwischen verschiedenen Teilen der Altstadt und wird von städtischen Gebäuden umgeben. Er ist kein versteckter Geheimtipp sondern ein Ort den man fast automatisch durchquert wenn man durch die Innenstadt läuft.
Was dem Herzogenplatz zusätzlich Charakter gibt ist das Denkmal das sich dort befindet. Es prägt den Platz und gibt ihm eine historische Bedeutung die über seine Funktion als reiner Durchgangsbereich hinausgeht. Wer kurz innehält und sich umsetzt bemerkt dass der Platz trotz seiner zentralen Lage eine ruhige und angenehme Atmosphäre hat.
Für einen Rundgang durch die Uelzener Altstadt ist der Herzogenplatz ein schöner Anlaufpunkt der sich gut mit den umliegenden Sehenswürdigkeiten verbinden lässt.
15. Stadtrelief am Herzogenplatz
Das Stadtrelief aus Goldbronze steht direkt am Herzogenplatz und zeigt Uelzen so wie die Stadt vor dem großen Stadtbrand im Jahr 1646 ausgesehen haben soll. Alte Straßenzüge, mittelalterliche Mauern und Gebäude die heute längst nicht mehr existieren, alles detailliert in Bronze festgehalten. Es ist aus allen Bereichen der Altstadt bequem zu Fuß erreichbar und fügt sich ganz natürlich in einen Rundgang durch das Stadtzentrum ein.
Was das Stadtrelief besonders macht ist dass man es direkt berühren kann. Wer die Finger über die Oberfläche gleiten lässt und die alten Straßen und Gebäude nachfährt erlebt Geschichte auf eine ganz andere Weise als beim Lesen einer Informationstafel. Das macht es nicht nur für Erwachsene interessant sondern auch für Kinder die auf diese Weise spielerisch einen Eindruck vom alten Uelzen bekommen.
Bei Stadtführungen ist das Stadtrelief ein fester und beliebter Stopp. Wer Uelzen auf eigene Faust erkundet sollte sich ebenfalls kurz Zeit nehmen hier stehen zu bleiben und einen Blick auf die Stadt zu werfen wie sie einmal war.
16. Gedenkort für die Opfer des Nationalsozialismus am Herzogenplatz
Der Gedenkort für die Opfer des Nationalsozialismus befindet sich zentral in der Innenstadt von Uelzen am Herzogenplatz, in unmittelbarer Nähe des Rathauses. Er ist gut zu Fuß erreichbar und liegt direkt im öffentlichen Raum, sodass er bei einem Stadtspaziergang sichtbar in den Alltag eingebunden ist.
Das Denkmal erinnert an die Menschen aus Uelzen und der Region, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, entrechtet und ermordet wurden. Es dient als Ort des stillen Gedenkens und macht die lokale Geschichte auf eindrucksvolle Weise im Stadtbild sichtbar.
Die Gestaltung des Ortes ist bewusst schlicht gehalten, um Raum für Erinnerung und Nachdenken zu schaffen. Durch seine zentrale Lage wird der Gedenkort regelmäßig wahrgenommen und bleibt ein fester Bestandteil des städtischen Erinnerns.
17. Gertrudenkapelle Uelzen

Die Gertrudenkapelle liegt direkt am Hammerstein Kreisel südlich der Uelzener Innenstadt und gehört zu den ältesten erhaltenen Bauwerken der Stadt. Sie befindet sich außerhalb der ehemaligen Stadtbefestigung an einem ruhigen leicht erhöhten Standort und ist gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar.
Die Kapelle stammt aus dem Mittelalter und wurde ursprünglich als Weg- und Friedhofskapelle genutzt. Sie ist aus Backstein gebaut und zeigt die typische norddeutsche Gotik mit einfachen aber markanten architektonischen Formen. Durch ihre Lage außerhalb des alten Stadtkerns war sie historisch eng mit dem früheren Stadtfriedhof verbunden.
Heute wird die Gertrudenkapelle für kulturelle Zwecke, Veranstaltungen und Ausstellungen genutzt und ist gleichzeitig ein beliebtes Ziel bei Spaziergängen durch den südlichen Stadtbereich. Wer vom Stadtzentrum aus in Richtung Hammerstein Kreisel läuft kann sie kaum übersehen. Ein schönes Stück Stadtgeschichte das sich gut in einen ausgedehnten Spaziergang durch Uelzen einbauen lässt. Die Gertrudenkapelle wird für Veranstaltungen und Ausstellungen genutzt und ist daher nur zu diesen Zeiten im Inneren zugänglich. Von außen kann sie jederzeit besichtigt werden.




